Vermögensaufbau und Altersvorsorge

Unterhalt an die dauernd getrennt lebende Ehefrau im Trennungsjahr
Sofern die Eheleute die Einzelveranlagung wählen, ist auch im Trennungsjahr ein Sonderausgabenabzug für Unterhaltszahlungen an den künftigen Ex-Partner möglich.
Finanzminister plant Abgeltungsteuer auf Kryptogewinne
Ab 2028 will der Bundesfinanzminister auch Gewinne aus Kryptowerten der Abgeltungsteuer unterwerfen, womit die Steuerfreiheit solcher Gewinne nach einer Haltefrist von einem Jahr wegfallen würde.
Tabaksteuererhöhung ab 2027
Verteilt auf vier Jahre plant die Bundesregierung eine teils drastische Erhöhung der Tabaksteuer, die zum 1. Januar 2027 mit der ersten Stufe beginnt.
Fahrtkosten zur Pflege eines Angehörigen
Die Fahrtkosten anlässichl der Pflege eines Angehörigen sind weder außergewöhnlich noch entstehen sie zwangsläufig und sind deshalb nicht als außergewöhnliche Belastung abziehbar.
Entwurf für das Einkommensteuerreformgesetz 2027
Die Entlastung von niedrigen und mittleren Einkommen ab 2027 wird durch die Anhebung der Reichensteuer, Kürzung des Steuerbonus für Handwerkerleistungen und eine höhere Pauschalsteuer auf Mini-Jobs gegenfinanziert.
Jahresgebühr für Riester-Bausparverträge ist unwirksam
Eine Klausel, die ein Jahresentgelt für die Führung eines Riester-Bausparvertrags vorsieht, ist nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs unwirksam.
Verbrauch der Erstausbildung beim Kindergeld
Der "Verbrauch" der Erstausbildung beim Kindergeld setzt eine Ausbildungsdauer von mindestens einem Jahr voraus, weshalb die Ausbildung zum Rettungssanitäter noch nicht als Erstausbildung gilt.
Rentenleistungen waren 2025 zu 72 % steuerpflichtig
Immer mehr Rentner beziehen steuerpflichtige Rentenleistungen und müssen eine Steuererklärung abgeben.
Einführung der Frühstartrente
Ab 2026 will der Staat für junge Menschen zwischen 6 und 18 Jahren monatlich 10 Euro in ein Altersvorsorgedepot einzahlen, in das auch eigene Beiträge geleistet werden können.
Grundfreibetrag war 2023 verfassungskonform
Trotz gewisser Bedenken sind die Finanzgerichte bisher davon überzeugt, dass die Höhe des steuerfreien Existenzminimums für 2023 und 2024 verfassungskonform ist.

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